Amsterdam
Jedes Jahr besuchen Millionen internationaler Touristen die niederländische Hauptstadt Amsterdam. Als besondere Anziehungspunkte gelten die Grachten, aber auch die Coffeeshops und natürlich die „Walletjes“, das Amsterdamer Rotlichtviertel.
Amsterdam steht auf feuchtem, sandigen Untergrund und wurde deswegen auf rund 5 Millionen Holzpfählen gebaut. Allein für den sehenswerten Hauptbahnhof wurden 8600 Pfähle benötigt, für den Königlichen Palast am Damplatz sogar mehr als die doppelte Anzahl.
Viele Grachten durchziehen die Stadt und während einer Rundfahrt mit einem der Ausflugsboote, kann man am Ufer die typischen schmalen, hohen Giebelhäuser Amsterdams bewundern. Immer wieder fährt man unter den zahlreichen Ziehbrücken hindurch, von denen die wohl bekannteste die „Magere Brug“ ist, die am Abend in wunderschönes Licht getaucht wird.
Selbstverständlich dürfen im Besichtigungsprogramm das Rijksmuseum mit Rembrandts weltberühmter „Nachtwache“ oder das Anne-Frank-Haus nicht fehlen.
Zu den sehenswerten Kirchen gehören die „Amstelkerk“, „Oude Kerk“ und die aus dem Jahr 1661 stammende Kirche „Ons Lieve Heer op Solder“ , die sich ganz verborgen auf dem Dachboden eines Giebelhauses befindet.
Herrlich stöbern kann man auf dem Flohmarkt am Waterlooplein oder dem Albert Cuyp Wochenmarkt. Und wenn man Glück hat, dann kann man noch der Melodie einer alten Marktorgel zuhören. In direkter Nähe zum Blumenmarkt an der Singel steht auch das historische Zollamt, der Münzturm (Munttoren).
Zum typischen Bild gehören in Amsterdam die unzähligen Fahrräder. Sie werden überall „geparkt“, wenn man sich z.B. auf ein „Kopje Koffie“ oder ein „Pilsje“ trifft. Unbedingt probieren sollte man ein „Kroket“, die „Frikandel“ und die „Patat met Saté“, die man in blitzsauberen Snack-Bars bekommt.