Bolivien
Bolivien ist ein Land in Südamerika, welches besonders für Touristen interessant ist, die einen Urlaub in einmaliger Natur suchen. Aufgrund der Höhenunterschiede innerhalb Boliviens gibt es hier eine abwechslungsreiche Pflanzen- und Tierwelt. Die unterschiedlichsten Landschaftsformen gibt es in Bolivien zu entdecken; so findet man hier beispielsweise sowohl Regenwald als auch Wüstenlandschaften.
Besonders die Berggruppen Boliviens laden zum Wandern ein; Rucksacktouristen werden von der einheimischen Bevölkerung gastfreundlich behandelt. Die Gebirgszüge der Anden erreichen teilweise Höhen von über 6.000 Meter. Eine Tour durch die Anden oder auch durch den Regenwald ist besonders für Europäer ein Erlebnis der besonderen Art.
Neben der schönen Natur Boliviens gibt es auch pulsierende Großstädte zu entdecken; besonders empfehlenswert ist die Stadt La Paz, in welcher sich alte Kolonialbauten mit Neubauten vermischen. Zahlreiche Museen, Kirchen und Einkaufsstrassen wollen hier entdeckt werden. Auch das Nachtleben in La Paz, der heimlichen Hauptstadt Boliviens, lässt kaum Wünsche offen.
Bekanntestes Ausflugsziel in Bolivien ist der Titicacasee, der höchst gelegene See der Welt. Dieser ist etwa 13 Mal so groß wie der deutsche Bodensee; besonders interessant ist es hier, die Lebensweise der Uros kennenzulernen. Diese leben auf Inseln, die sich im See befinden. Auch der Salar de Uyuni, mit einer Fläche von 12.000 km² größter Salzsee der Welt, ist einen Ausflug wert.
Bolivien hat den Vorteil, dass es noch nicht vom Massentourismus eingeholt wurde. Die meisten Touristen, die in dieses Land reisen, wandeln auf den Spuren der Inkas, die bis heute noch sichtbar sind. Vor allem wenn man in das noch unerschlossene Hinterland Boliviens reist, muß man sich als verwöhnter Europäer auf nicht unbedingt gute hygienische Bedingungen einstellen.
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