Chile

Das im Südwesten Südamerikas liegende Land Chile stellt sich seinem Besucher sowohl in landschaftlicher als auch klimatischer Hinsicht sehr vielschichtig dar - von der Wüstenlandschaft bis hin zum Gletschergebirge.
Im Norden und somit Regenschatten der Anden liegt die Atacamawüste, ein extrem trockenes Gebiet, in dem nur aller 6 – 10 Jahre Niederschläge fallen. Dafür sind im so genannten „Kleinen Süden“ Wälder und blühende Landschaften vorzufinden, die diesem Landesteil den Namen „Chilenische Schweiz“ eingebracht haben. Chile liegt an den Ufern des Atlantiks (im Osten) als auch des Pazifiks (im Süden und Westen) und die beiden großen Ozeane gehören zu ihm ebenso wie Patagonien, eine karge und reizvolle Landschaft, von der bereits Jules Vernes schwärmte.
Wechselvolle Natur und einzigartige Eindrücke vermittelt Chile seinen Gästen unter anderem in seinen vielen Nationalparks, wie etwa dem „Lauca“ der von mehreren Vulkanen besiedelt ist. Der Anblick eines schneebedeckten Vulkans dürfte wohl sehr einmalig und reizvoll sein.
Von Gletschern, Fjorden und Seen durchzogen ist der Nationalpark Torres del Paine.
Absolut bestaunenswert sind natürlich auch die Wasserfälle Saltos de Petro Petrohué oder eine der ältesten und berühmtesten Sehenswürdigkeiten Südamerikas, der Allerheiligensee.
Die Großstädte des Landes, wie das kulturelle Zentrum Santiago de Chile oder Valparaiso, die Hafenstadt in einer Bucht des Pazifiks, bieten Großstadtatmosphäre und reichlich kulturelle und architektonische Besonderheiten.
Nicht zu vergessen natürlich auch die Osterinsel mit dem erloschenen Vulkan Rano Raraku, seinem Kratersee und den an seinen Hängen stehenden oder liegenden Moais, den steinernen Statuten von teilweise imposanter Größe.
Chile gehört zu den gut erschlossenen Reiseländern, die Landessprache ist Spanisch.