Kolumbien

Die Republik Kolumbien liegt im Nordwesten Südamerikas am Atlantischen und Pazifischen Ozean. An den über 3.000 Kilometer langen Küstenlinien sind unzählige Traumstrände, die den Reisenden einen attraktiven Badeurlaub ermöglichen. Nachbarstaaten des am Äquator liegenden Staates sind Panama, Equador, Peru, Brasilien und Venezuela. Kolumbiens Westen ist stark von den Gebirgsketten der Anden geprägt. Dort gibt es mehrere Berge, die höher als 5.000 Meter sind. Der höchste Berg und gleichzeitig auch das höchste Küstengebirge der Welt ist der 5.775 Meter hohe Sierra Nevada de Santa Marta im Norden an der Karibikküste. Die Natur der gesamten Osthälfte der Republik ist stark von bewaldetem Flachland und Regenwald mit einer faszinierenden Pflanzen- und Tierwelt dominiert.

Die klimatischen Verhältnisse Kolumbiens bestehen aufgrund der Nähe zum Äquator vorwiegend aus tropischem Klima. Doch auf den unterschiedlichen Höhenlagen werden zwischen tropischen Klima auf dem Flachland, gemäßigtem Tropenklima bis 2.000 Metern Höhe, kalttropischem Klima bis 3.000 Metern sowie hochalpinem Gletscherklima ab 3.000 Metern Höhe unterschieden. Als optimale Reisezeit empfehlen sich die Monate Dezember bis März sowie Juli und August. Während den anderen Monaten herrscht dort vorwiegend Regenzeit.

Neben den zahlreichen unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten in der Natur Kolumbiens gibt es auch viele kulturelle und historische Besichtigungsziele. Die Hauptstadt Bogota ist hierbei ein zentraler Mittelpunkt. Die Stadt und besonders der Altstadtkern ist stark von der damaligen Kolonialzeit geprägt. Besichtigungshighlights sind dort die Kirchen, Kathedralen und das Goldmuseum mit über zehntausend Exponaten aus den vergangenen 2.000 Jahren. An der nördlichen Küste befindet sich die sehenswerte Festungsstadt Cartagena, die ebenfalls an die Kolonialzeit erinnert. Kolumbien ist also nicht nur für Badeurlauber ein unvergessliches Reiseziel, sondern ebenso auch für Kultur- und Historikbegeisterte.