Madagaskar
Küsten, Wälder und Savannen - diese außergewöhnliche Vielfalt unterschiedlicher Landschaften, kombiniert mit einer reichen, fremdartigen Tier- und Pflanzenwelt und herrlichen Stränden bietet alle Voraussetzungen für einen unvergesslichen Aufenthalt naturbegeisterter Urlauber im zweitgrößten Inselstaat der Welt, auf Madagaskar.
Vor der Ostküste Mosambiks im Indischen Ozean gelegen, gilt die Insel als Reststück des verschwundenen Südkontinents Gondwanaland. Die unter anderem auch daraus bedingte isolierte Entwicklung führte zu einer höchst eigenständigen Natur auf Madagaskar, die sich bei meist tropischem Klima und größeren Temperaturschwankungen heute dem Besucher darbietet.
Im Zentrum der weiten Hochebene, die nach Westen sanft und zur Ostküste steil abfällt, liegt inmitten der 12 heiligen Hügel die Hauptstadt Antananarivo mit der benachbarten Touristenattraktion des Königssitzes von Ambohimanga. Reste der einst mächtigen Regenwälder und weite Gebiete mit Feucht-, Trocken- und Dornsavannen sowie Wälder mit verschiedenen Arten der Affenbrotbäume breiten sich auf der Hochebene aus.
Unter den seltenen Lebewesen, deren Vielfalt leider rückläufig ist, ragen die nur auf Madagaskar vorkommenden Arten der Lemuren, aus der Gruppe der Halbaffen, heraus.
Zahlreiche Naturparks und Schutzgebiete bieten hervorragende Möglichkeiten für Abenteuer- oder Individualreisen, die abgesehen von teils schwierigen Straßenverhältnissen unproblematisch durchzuführen sind und einen erlebnisreichen Aufenthalt garantieren.
Als "Perle des Indischen Ozeans" wird die vor der Nordwestspitze Madagaskars liegende gebirgige Insel Nosy Bé bezeichnet. Die mit Kraterseen, Pfefferstrauchpflanzungen und Zuckerrohrplantagen bestückte Insel ist touristisch sehr gut erschlossen und lädt mit traumhaften, von Palmen gesäumten Stränden und riesigen Korallenbänken vor der Küste die Badegäste, Taucher und Wassersportler aus vielen Ländern ein.