Norwegen
Norwegen, das Land der Fjorde, Gletscher und der Mitternachtssonne erstreckt sich mit einer Längsausdehnung von Kristiansand im Süden bis Hammerfest im Norden über beinahe 14 Breitengrade. Weite Gebiete des Landes sind von meist felsigen Gebirgen bedeckt und während in den hübschen Hafenstädtchen und an den feinsandigen Stränden an der Südküste der Badetrubel beginnt, tummeln sich in den Gebirgen und im Norden des Landes noch zahlreiche Skifahrer.
Norwegens Küsten sind extrem zerklüftet. Verantwortlich dafür sind in erster Linie die zahlreichen Fjorde, die bis zu 200 Kilometer ins Landesinnere hinein reichen. Vor der grandiosen Kulisse der Fjordlandschaften wirken die meist schmucken Holzhäuser wie Spielzeug und im warmen Licht des nordischen Sommers spiegelt sich die herrliche Landschaft in den schmalen Meeresarmen.
Da haben es die Städte wie Oslo, Bergen oder Trondheim schwer, die Touristen anzuziehen, wenngleich die vielen Museen in Oslo, die von Holzhäusern gesäumten Hafenstraßen Bergens und der Hafen und die Kulturdenkmäler Trondheims ihre Anziehungskraft nicht verfehlen.
Eine eigene Abteilung von Sehenswürdigkeiten bilden in ganz Norwegen die rund 1.000 Stabkirchen. Ihre von vertikal aufgestellten Balken getragene, oft reich verzierte Dachkonstruktionen und ihr infolge fehlender Fenster dunkles Innere, sind Zeugnisse der Kunstfertigkeit ihrer Erbauer.
Rau, kalt und windig wird das Klima in Norwegens Norden. Dafür verdrängt am Nordkap für etwa 80 Tage die Sonne die dunkle Nacht und belebt mit Unterstützung der dann erscheinenden Touristen, die von Wäldern, Mooren und Tundren geprägte einsame Landschaft.
Wer sich damit nicht zufrieden gibt, der kann der Inselgruppe Spitzbergens mit seinem Eisfjord und den bis ans Meer reichenden Gletschern einen Besuch abstatten und ist damit dem Nordpol so nahe, wie nirgends sonst.