Paris

Kaum eine andere Stadt Europas hat Komponisten zu so stimmungsvollen Melodien und Maler zu so zahlreichen Gemälden inspiriert, wie Paris, die Stadt an der Seine. Überspannt von mehr als 30 Brücken, teilt diese die Stadt in zwei Hälften. Und in dieser wimmelt es nur so von gewaltigen Monumenten und geschichtsträchtigen Museen, von prächtigen Plätzen und nicht weniger von Touristen, die das Flair dieser weltoffenen Metropole erleben möchten.

Um in Paris nicht den Überblick zu verlieren, bietet sich ein Bummel flussabwärts der Seine an. Beginnend an der ältesten Stelle von Paris, der Binneninsel Ile de la Cité mit der berühmten Kathedrale Notre-Dame weiter zum Louvre und der Place de la Concorde, auf dem der Obelisk aus dem Luxortempel in Ägypten emporragt. Dann am rechten Ufer der Avenue des Champes-Elysées, einer der wohl schönsten Straßen der Welt, entlang bis hin zum Place Charles de Gaulle. Anschließend sind je nach Lust und Laune Abstecher zum Eiffelturm oder zum Montmartre möglich.

Diese kleine Auswahl an großen Sehenswürdigkeiten stellt nur einen Bruchteil dessen dar, was Paris so interessant und begehrenswert macht. Leider ist die einstige Anziehungskraft und der Reiz solcher Namen wie Place Pigalle oder Moulin Rouge ziemlich geschwunden, denn was in den Nachtclubs und Bars geboten wird, entspricht meist nicht mehr dem Ruf vergangener Tage. Da lohnt eine abendliche Fahrt auf der Seine, bei Akkordeonklängen und einem guten Gläschen Wein, schon eher. Dabei können die im Verlauf des Tages gewonnenen Eindrücke von dieser wunderbaren Stadt nochmals Revue passieren und so zur bleibenden Erinnerung werden.

 

 

Reiseberichte zu Paris:

 

Bericht von kikki am 05. November 2009

Paris oh la la, auch wir wollten uns endlich mal die Stadt der Liebe anschauen. Wir das hieß, mein Mann und ich. Das pulsierende Leben bei Tag genauso wie bei Nacht interessierte uns schon seit langer Zeit. Über Frankreich und insbesondere über Paris hatten wir schon sehr viel gehört und gelesen, sodass auch wir dem französischem Charme einmal erliegen wollten. Doch nicht nur der Liebewegen wählten wir Paris, sondern auch wegen den zahlreichen Sehenswürdigkeiten sowie den kulturellen Aspekten. Bei der Anzahl der Unterkunftsmöglichkeiten, die in Paris vom einfachen Hotel bis hin zum Luxushotel reichen, entschieden wir uns jedoch für ein Hotel der Mittelklasse. Also fuhren wir schon sehr früh mit dem eigenen Auto nach Paris. Nach insgesamt drei Erholungspausen waren wir endlich in Paris angekommen und ließen uns unser Zimmer im Hotel zeigen. Ein sehr schönes Zimmer mit Ausblick auf den Eiffelturm, wenn auch nur in weiter Ferne.


Nachdem die Koffer ausgepackt waren, erkundeten wir ein wenig die Umgebung, indem unser Hotel lag. Für den nächsten Tag hatten wir uns vorgenommen dem Eiffelturm einen Besuch abzustatten. Gesagt getan, nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg. Je näher wir dem Eiffelturm kamen, desto bewusster wurde uns seine gigantische Höhe von 320 Metern. Natürlich wollten wir uns einen unvergesslichen Ausblick über Paris gönnen, indem wir uns auf den Weg zur obersten Aussichtsplattform machten. Auch die erste und zweite Aussichtsplattform nutzten wir um einen schon recht herrlichen Ausblick zu bekommen. Menschen, die nicht schwindelfrei sind, sollten sich eventuell mit dieser Aussicht begnügen. Der Weg zur obersten Plattform brachte auch mir ein mulmiges Gefühl, jedoch bei der Aussicht über Paris, war dieses Gefühl schnell wieder vergessen. Wie wohl diese Aussicht bei Nacht sein mag, wollten wir natürlich auch sehen und beschlossen deshalb an einem Abend noch einmal den Eiffelturm zu besteigen.

Der nächste Tag sollte uns ins „Louvre“ führen. Hier hatten wir einen Tag eingeplant, jedoch sollte der nicht ausreichen, um alle Kunstschätze sehen zu können. Schon der Eingang des Louvre begeisterte uns so sehr, dass wir schon hier einige Minuten staunend stehen blieben. Der Eingang, der eine Pyramide aus Glas darstellt, fand seinen Bauanfang im Jahr 1989 und wurde erst 1999 fertiggestellt. Im Louvre besichtigten wir wie gesagt, über zwei Tage die überaus vielen Kunstschätze, wobei die Kunstschätze aus Ägypten schon sehr beeindruckend sind. Vor den bekanntesten Kunstwerk, der „Mona Lisa“ von Leonardo Da Vinci, staute sich ein Menschenauflauf, sodass es eine ganze Zeit dauerte bis auch wir dieses einzigartige Gemälde bestaunen konnten. Ein weiteres sehenswertes Museum ist das staatliche Kunst- und Kulturmuseum. Diese liegt im Stadtteil „Centre Pompidou“, und begeistert ebenso mit sehr schönen Ausstellungsstücken. Es ist schon beeindruckend zu sehen, wie die neue und alte Architektur in Paris kombiniert, wurde ein Beispiel dafür sind die beiden Museen.


Die herausragendste Sehenswürdigkeit in Paris war für uns jedoch die Kathedrale „Notre Dame“. Erbaut wurde sie im gotischen Stil und ist wahrlich eine architektonische Meisterleistung. Bei der inneren Besichtigung und bei der Turmbesteigung kam uns sofort die traurige Geschichte des Glöckners von Notre Dame ins Gedächtnis. Diese bedingungslose Liebe des Glöckners zu einer Zigeunerin. Es ist kaum zu beschreiben, welche Eindrücke hier auf uns zukamen bei der Besichtigung dieses einzigartigen Bauwerkes. Den nächsten Tag wollten wir ohne Museumsbesuche oder dergleichen verbringen und machten einen ausgiebigen Spaziergang an der Seine. Nachdem wir am „Tuileriengarten „ vorbeigingen, erblickten wir den Triumphbogen. Auch dieser ist aus der Ferne schon recht imposant. Auf einem der Schiffe, die an der Seine lagen, nahmen wir unser Mittagessen ein und machten noch einen schönen Ausflug mit einem der Schiffe auf der Seine. Auch vom Schiff aus lässt sich erkennen, wie schön die Stadt der Liebe ist. In Paris lässt sich jeden Tag etwas Neues sehen und erleben. So führte uns der nächste Tag zum Place de la Concorde. Hier machten wir einige sehr schöne Fotos von den dort stehenden Obelisken, natürlich immer mit meinem Mann oder mir vor einem dieser Obelisken.

Nach dem passieren von ganzen acht Fahrspuren, war es endlich soweit, wir befanden uns auf der weltberühmten „Champs Elysées“. Uns beeindrucken hier vor allem die im englischen Stil gestalteten Grünanlagen, die wirklich sehr gepflegt sind. Für einen Einkaufsbummel und zum Stöbern nahmen wir uns den ganzen Nachmittag bis in die späten Abendstunden hinein Zeit. Natürlich besuchten wir nicht nur die Nobelboutiquen, sondern machten auch kleine Pausen in einem der zahlreichen Straßencafés und genossen die herrlichen französischen Leckereien. Das dortige Restaurant „Planet Hollywood“, besuchten wir während unseres Urlaubs natürlich auch. In den folgenden Tagen kamen wir sehr oft zu dieser Prachtstraße, schon um am Ende der herrlichen Straße den Triumphbogen zu besichtigen. Im dazugehörigen Museum des Triumphbogens erfuhren wir sehr viel über die Entwicklung der französischen Armee. Napoleon ließ den Triumphbogen zu Ehren der französischen Armee erbauen. Und wenn wir schon einmal hier sind, dachten wir, dass auch der Regierungssitz des Chefs von Paris einen Ausflug wert sein sollte. Also machten wir uns auf den Weg zum Elysées Palast, ein sehr beeindruckendes Gebäude.

Dass dies nicht unser letzter Urlaub in Paris war, war uns jetzt schon klar, denn um wirklich alles in Ruhe zu besichtigen, reichen ein paar Tage nicht aus. So sahen wir den eher modernen Triumphbogen, Grande Arche, nur von Weitem vom Place Charles de Gaulle. Auch der Gebäudekomplex „La Défense“, sieht von weiter Ferne wie ein Glaspalast aus und auch diese Sehenswürdigkeit wollten wir uns in einem nächsten Urlaub näher betrachten. Wir wollten natürlich das Künstlerviertel „Montmartre“ unbedingt sehen. Schon die kleinen engen Gässchen verzauberten uns in höchstem Maße. Es ist schon erstaunlich, wie viel Mühe sich die vielen Straßenkünstler hier geben, um ihr Publikum zu begeistern. Wir sahen uns das Geschehen von einem Bistro aus an und amüsierten uns wirklich prächtig.
Wir wollten jedoch nicht nur das sehr romantische Paris erleben, sondern auch das Nachtleben. Dazu besuchten wir das Nachtleben rund um den Place Pigalle. Hier befinden sich Kinos, Restaurants und natürlich zahlreiche Bars und urige Kneipen, die wir leider nicht alle aufsuchen konnten. Doch jede für sich besitzt den bekannten französischen Charme. Auch das „Moulin Rouge“ sahen wir uns nur von außen an, doch das Treiben vor diesem Gebäude ist sehr interessant.

Entspannung fanden wir bei einem Picknick im „Jardin du Luxembourg“. Hier unternahmen wir sehr schöne und ruhige Spaziergänge und nutzten auch die Möglichkeit für das eine oder andere romantische Picknick zu zweit. Auch die Stadtwälder „Bois du Bologne“ und „Bois de Vincennes“, können wir nur empfehlen. Hier lassen sich wirklich entspannende Spaziergänge unternehmen um die Eindrücke von Paris auf sich wirken lassen zu können. Vielleicht etwas ungewöhnlich, für uns jedoch sehr interessant, waren die Friedhöfe „Bois du Bologne“ und „Bois de Vincennes“. Hier besuchten wir die letzten Ruhestätten von berühmten Menschen wie Gilbert Bécaud, Edith Piaf und Jim Morrison. Um das berühmte Schloss Versailles und seine herrliche Parkanlage zu besichtigen, mussten wir aus Paris herausfahren, da das Schloss noch vor Paris liegt. Hier lebte der beliebte König Ludwig XIV. Die Besichtigung von einigen sehr üppigen eingerichteten Zimmern nahmen wir natürlich auch wahr und staunten nicht schlecht über den Prunk dieser Zimmer.

Obwohl wir mit dem Auto nach Paris gefahren sind, benutzten wir dieses recht wenig. Denn am besten kamen wir mit der Metro voran, eine Untergrundbahn, die uns zu allen Zielen brachte, ohne einer lästigen Parkplatzsuche.

Für den Besuch ins Disney Ressort Paris, checkten wir aus unserem Hotel aus, denn wir hatten in einem der im Park ansässigen Hotels für drei Tage ein Zimmer gebucht um den Park auch ausgiebig nutzen zu können.

Der Park ist so aufgeteilt, dass sich um das Wahrzeichen, dem Cinderella Schloss fünf Themenbereiche befinden. Diese galt es innerhalb drei Tagen zu erkunden. Nachdem wir den Eingang durchquert hatten, befanden wir uns auf der berühmten amerikanischen „Main Street“. Eine sehr schöne Flaniermeile, auf der auch alle Paraden sowie der Lichterumzug am Abend stattfindet. Da wir alle fünf Themenbereiche erkunden wollten, entschieden wir uns gegen die Rundfahrt mit einer Dampflok, die durch den ganzen Park führt.
Die Hauptattraktion im Discoveryland ist ohne jeden Zweifel die rasante Achterbahn Space Mountain: Mission2. Mir persönlich reichte eine Fahrt, um zu wissen, wie nervenstark man hier sein muss. Gefallen hat mir das Abtauchen mit Käpten Nemo und seinem Tauchboot, nachdem wir geschrumpft wurden, so kam es uns zumindest vor.
Das Dornröschenschloss mit seinem im Keller befindlichen Drachen befindet sich im Fantasialand. Nach dem Besuch des Irrgartens von Alice und einer Fahrt mit riesigen Teetassen, bei denen bekannte Figuren wie Pinocchio, Dumbo und Peter Pan auftauchen, zog es uns jedoch weiter zum Adventureland. Hier galt es Piraten zu besiegen und den Schatz von Käpten Hook aufzuspüren, für uns jedoch interessanter, das riesige Baumhaus der Familie Robinson. In schwindelnder Höhe trank die Familie ihren Tee und wir sahen zu dem wirklich riesigen Baum hinauf und amüsierten uns köstlich. Um im Frontierland zu dem alten verlassenen Herrenhaus zu gelangen, überquerten wir den Friedhof. Ich muss ehrlich sagen, hier sind nicht alle geister und Gruselgestalten echt, was ich öfter am eigenen Laib zu spüren bekam.
Nach der Fahrt auf dem Mississippi Dampfer, der uns um den Big Thunder Mountain führte, kamen wir in die Walt-Disney-Studios. Hier begegneten uns alle Walt Disney Figuren, nicht als Puppen sondern leibhaftig gab uns Mickey Mouse die Hand und wir streichelten auch Pluto. Auch als der Park seine Türen schloss, mussten wir nicht etwa ins Hotel, es gab ja noch die eigene Disneystadt „Disney Village“ zu besuchen. Sie öffnet ihre Türen von 7:30 Uhr bis 4:00Uhr und bietet ein Nachtleben mit Bars, Diskotheken und zahlreichen Restaurants. Bis in die Morgenstunden kann hier getanzt werden, oder wie wir das Nachtleben zum bummeln nutzen.


Leider war der Urlaub in Paris wie im Flug vergangen. Wir planen in jedem Fall einen zweiten Urlaub, um auch alle anderen Sehenswürdigkeiten besichtigen zu können.

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  • Wer noch ein paar Anregungen für seinen Urlaub braucht - unter dieser URL http://www.ellaweb.com/urlaubstipps/detail.php?ortid=1&ort=Paris gibt es weitere Sehenswürdigkeiten und Urlaubstipps für Paris.

    Posted by Ellaweb Urlaubstipps, 26/05/2010 12:03pm (3 months ago)

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