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Urlaub Tunesien:
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Mit dem Jeep erreicht man schnell die sehenswertesten Orte und kann in den Farben und Lichtspielen der Wüste schwelgen. Klassisch und mit Sicherheit umweltfreundlicher reisen Sie jedoch mit der Karawane auf dem Kamel zu den Oasenstädten wie Tozeur und Douz sowie den Berberdörfern. Bekannt ist auch der Salzsee El Jerid. Die Palmenoase Nefta ist ein besonders beliebtes Ziel. |
» Tunesien Lastminute |
Beliebteste Reiseziele:» Monastir» DjerbaTop Angebote:
7 Tage Tunesien, 4-Sterne Hotel, Djerba schon ab: 375€
7 Tage Tunesien, 4-Sterne Hotel, Monastir schon ab: 264€
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| Dieses Jahr haben meine Frau und ich uns zu einem Urlaub in Tunesien entschlossen, da einerseits das Land eine gewisse Faszination auf uns ausübte, andererseits auch die Preise für einen Urlaub hier besonders günstig waren. Nach einer Beratung im Reisebüro, in der uns Tunesien als Ziel nahe gelegt worden war, buchten wir ein fünf Sterne Hotel direkt an der Küste. Das ganze war ein Last Minute Angebot, dementsprechend ging die Reise dann auch schon eine Woche später los. Der Flug startete in Frankfurt, der Flug ging nach Monastir. Insgesamt sind wir etwas mehr als drei Stunden geflogen und mussten nach dem Landen dann noch etwa eine Stunde bis zu unserem Hotel fahren. Während der zehn Tage, die wir in Tunesien verbrachten, lag die durchschnittliche Temperatur etwa bei 35 Grad Celsius, was gerade noch angenehm war. Das Hotel entpuppte sich dann leider als Enttäuschung. Schon beim Buchen war uns klar, dass fünf Sterne in einem Urlaubshotel in Tunesien nicht mit fünf Sternen in einem deutschen Business-Hotel vergleichbar sind, unsere schon relativ niedrigen Erwartungen wurden dann jedoch sogar noch unterboten. Nach dem Einchecken mussten wir zweimal das Zimmer wechseln, weil die hygienischen Bedingungen darin zumindest für eine Urlaubsreise, die ja entspannend sein soll, nicht ausreichend waren. Im ersten Zimmer waren nicht nur die Handtücher verdreckt und die Dusche verschimmelt, sondern auf dem Bett lagen auch noch etliche Haare, das Zimmer war also ganz offensichtlich nicht gereinigt worden. Im zweiten Zimmer tropfte dann Wasser von der Decke direkt neben das Bett, wie sich im Nachhinein herausstellte direkt aus der Dusche des über diesem Zimmer befindlichen Raumes. Das dritte Zimmer war dann schließlich akzeptabel, wenn auch noch immer nicht so, wie wir es uns gewünscht hätten. Da wir ein All-Inklusive Paket gebucht hatten, waren alle Speisen und Getränke im Preis enthalten. Auch diese waren wieder enttäuschend, das Essen war fade und die Getränke wurden in der Regel in schlecht gespülten Bechern serviert. Beschwerden wurden sowohl von dem Hotel als auch von der Reiseleitung ignoriert, auch der Zimmertausch am Anfang war nur mit großen Problemen möglich. Dies war jedoch mehr oder weniger Glückssache, andere Urlauber haben uns erzählt, dass sie mit ihren Räumen vollkommen zufrieden waren. Als wir die Probleme im Hotel gelöst beziehungsweise akzeptiert hatten, machten wir einen Spaziergang durch die Umgebung. Das Hotel lag tatsächlich direkt am Strand, der nur als traumhaft beschrieben werden kann. Dort verbrachten wir dann auch unsere ganzen Tage, ins Hotel kehrten wir nur zum Schlafen und zu den Mahlzeiten zurück. Neben dem feinen Sand und dem klaren Wasser, das eine angenehme Temperatur hatte, boten dort auch viele verschiedene Agenturen Ausflüge für die Urlauber an. Deren Angebote nahmen wir oft in Anspruch, zu den Highlights zählten beispielsweise eine Tour durch das Hinterland mit Quad Bikes und eine Art Paragliding, bei dem der Schirm von einem Motorboot gezogen wurde. |
Neben dem Strand und den verschiedenen Aktivitäten wollten wir aber natürlich auch wenigstens etwas von der tunesischen Kultur während unserer Reise erleben, deswegen nahmen wir direkt vor dem Hotel ein Taxi und fuhren in den nächstgelegenen Ort, in dem gerade ein Markt stattfand. Die einheimische Bevölkerung war eher in der Minderzahl, die meisten Tunesier betätigten sich als Verkäufer. Die angebotenen Waren sahen in unseren Augen größtenteils sehr billig und schlecht verarbeitet aus, einige Ausnahmen waren beispielsweise der Schmuck und handgeschnitzte Holzfiguren. Der Gang über den Markt verlief genau so, wie wir es uns vorgestellt hatten: Viele Verkäufer sprachen uns mit deutschen Wortfetzen an und folgten uns teilweise mehrere Stände lang, um uns ihre Waren zu verkaufen. Die einzige Möglichkeit, dem zu entgehen, bestand darin, einfach konsequent weiterzugehen und nicht auf die vielen Zurufe zu reagieren. Als wir dann doch etwas interessantes fanden und kaufen wollten, versuchten wir mir den Verkäufern über den Preis zu verhandeln. Grundsätzlich ist das Preisniveau in Tunesien unglaublich weit unter dem deutschen, die von den Verkäufern vorgegebenen Preise orientieren sich aber eher an dem europäischen Niveau. Wer keine Hemmungen hat, mit den Leuten auf dem Markt zu handeln und seinen Startpreis niedrig ansetzt, kann ohne Probleme Preisnachlässe von 70 Prozent erzielen. Bei einer Kette erhielten wir sogar einen noch höheren Rabatt. Dabei muss man kein schlechtes Gewissen haben, denn der letzten Endes gezahlte Preis liegt normalerweise immer noch über dem, den die Händler einem Einheimischen abverlangen würden. So hat man nicht nur Spaß beim Handeln, sondern sowohl Käufer als auch Verkäufer machen ein in ihren Augen gutes Geschäft. Die zehn Tage, die wir in dem Hotel in Tunesien verbrachten, gingen am Ende doch schneller vorbei, als wir nach den Problemen mit dem Hotel am ersten Tag erwartet hatten. Den Rückflug traten wir mit gemischten Gefühlen an. Einerseits waren wir begeistert von dem Strand, an dem wir uns ja auch die meiste Zeit aufgehalten hatten, und auch von den vielen verschiedenen Aktivitäten in der Zeit dort. Andererseits waren wir sehr enttäuscht von dem Hotel, das uns im Reisebüro noch angepriesen worden war und das auf Grund der fünf Sterne doch zumindest sauber hätte sein sollen. |