Schweden
Reich an Naturschätzen und ausgestattet mit einer hohen Lebensqualität - so präsentiert sich das skandinavische Königreich Schweden seinen Besuchern. Dabei zeigt sich seine meist klischeehaft dargestellte Landschaft mit weiten Nadelwäldern, stillen Seen und einer fast menschenleeren Tundra nur im großen Gebiet Nordschwedens. Höhere Berge und kältere Winter sind hier der Lebensraum von Samen und Lappen und von Rentierherden, die zwischen den Gebirgstundren, Birkenwäldern und den Mooren und Nadelwäldern ihr gemeinsames Nomadenleben führen.
Südschweden dagegen präsentiert sich flach und ohne große Wälder. Viele Schlösser, wie die in der Nähe von Helsingborg und prächtige Landsitze gibt es hier. Zahlreiche Kirchen und Klöster vervollständigen das Bild der sehr dicht besiedelten Region. Dieser Umstand hat auch dazu geführt, dass viele der früher hier typischen, von Wällen umgebenen Gehöfte und bunten Holzhäuser inzwischen modernen Bauten, Verkehrswegen und Nutzflächen weichen mussten.
Dafür bietet die Küste zwischen Kristianstad und Karlskrona mit der "Costa del Sol" Schwedens, weiterhin ihre langen Sandstrände und blauen Buchten, die sich im Sommer durch ein ungewöhnlich mildes Klima auszeichnen. In Richtung Norden schließt sich das wald- und seenreiche Gebiet von Smaland an, in dem die Trolle ihr Unwesen treiben und die Glasbläser wunderschöne Produkte herstellen.
Daran schließen sich die Kalkheiden um Kalmar und schließlich das Gebiet Mittelschwedens mit seinen zwei größten Städten Stockholm und Göteborg an. Besonders beeindruckt die Altstadt von Stockholm, in der zahlreiche Brücken, schöne Häuser der von Kunsthandwerkern und Gastronomen umsäumte Marktplatz dominieren. Bei einer Dampferfahrt über den Mälarsee lässt sich von Stockholm aus das alte Städtchen Mariefred erreichen, in dem ein gotischer Feldsteindom und das berühmte Schloss Gripsholm die Besucher Schwedens erwarten.