Slowakei
Der mitteleuropäische Staat Slowakei, der seit Mai 2004 zur Europäischen Union gehört, grenzt an die Staaten Österreich, Ungarn, Ukraine, Polen und Tschechien. Die Landschaft der Slowakei ist im Süden von der Kleinen und Großen Tiefebene geprägt. In der Mitte und im Norden des Landes erstreckt sich die markante Gebirgslandschaft der Karpaten. Die längsten Flüsse sind die Donau, Waag und March, deren Flussgegenden auf Grund der schönen Lage mit malerischem Panorama zahlreiche Besucher einladen. Mit 2.655 Metern Höhe ist die Gerlsdorfer Spitze in der Hohen Tatra der höchste Berg der Slowakei. Im Land gibt es knapp hundert Berge, die über 2.000 Meter hoch sind, daher werden eine Vielzahl an Sportaktivitäten, wie zum Beispiel Kitesurfing, Bergsteigen, Felswandklettern und Mountainbiking für sportlich begeisterte Besucher angeboten.
Im kontinental geprägten Klima der Slowakei werden die Sommermonate heiß und trocken. Die Wintermonate werden hingegen feucht und kalt. Die höheren Lagen sind etwa 4 Monate des Jahres mit Schnee bedeckt. Als optimale Reisezeit für einen Sommerurlaub bieten sich die Monate Juli und August an. Die Temperaturen steigen dann bis auf angenehme 25 Grad Celsius. Für Winterurlauber empfehlen sich die schneereichen Monate Dezember bis März.
Neben den natürlichen Sehenswürdigkeiten der Slowakei, wie die Gebirgslandschaften, sind ebenso auch die zahlreichen kulturellen und historischen Vermächtnisse des Landes ein attraktives Ausflugsziel. Viele Burgen, Schlösser und Ruinen stehen zur Besichtigung offen und erlauben eine Zeitreise in längst vergangene Epochen. Zum Weltkulturerbe gehören unter anderem das Bauerndorf Vlkolinec, die Holzkirchen in den Karpaten sowie das historische Zentrum von Bardejov. Ein Städteausflug lohnt sich in jedem Falle in die Hauptstadt Bratislava. Dort zählen neben den zahlreichen Denkmälern und Statuen auch das Nationaltheater, die Bratislava-Burg und der Martins-Dom zu den lohnenden Besichtigungshighlights.