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Spanien:

Spanien zählt zu den beliebtesten Urlaubsländern weltweit. Das Land auf der Iberischen Halbinsel vereint, zwischen Atlantik und Mittelmeer, alle Vorzüge für einen erholsamen und abwechslungsreichen Ferienaufenthalt. In den Städten künden Kathedralen und Paläste von einer langen und wechselvollen Geschichte. In den Nationalparks der Pyrenäen kommen Wanderer und Naturliebhaber auf ihre Kosten. Die Sierra Nevada wartet mit den höchsten Gipfeln der Iberischen Halbinsel auf und besitzt mit Sol y Nieve einen beliebten Wintersportort. Der Besuchermagnet Spaniens sind seine sonnenverwöhnten Ferieninseln, welche Wasserraten und Partylustige aus aller Welt stets aufs Neue faszinieren.

Madrid zählt zu den größten Metropolen Europas und hat sich seit Jahrhunderten seinen Charme als alte Königsstadt bewahrt. Neben Prachtbauten aus der Habsburger Zeit beeindruckt Madrid mit einem reichen Kulturangebot und einer weltoffenen Atmosphäre. Außerordentlich facettenreich präsentiert sich Barcelona, der Mittelpunkt Kataloniens. Die Stadt am Mittelmeer vereint römische Ruinen, mittelalterliche Bauten und moderne Architektur.

 

Urlaubsträume wahr werden lassen die Balearen und die Kanaren. Mallorca gilt als die Ferieninsel schlechthin. Zwischen Strandleben am Ballermann und einer Jeeptour durch das Hinterland wird alles geboten. Ibiza am Golf von Valencia verspricht den “ewigen Frühling”. Die Jugend stürzt sich ins Partyleben. Romantiker genießen den schönsten Sonnenuntergang am Mittelmeer im Café del Mar. Ibizas kleine Schwester Formentera verzichtet auf Bettenburgen. Hier findet man garantiert ein ruhiges Plätzchen. Teneriffa, die größte Insel der Kanaren, fesselt Badeurlauber und Wanderer gleichermaßen. Fuerteventura offenbart viel Ursprüngliches. Der Saharasand der Vulkaninsel kündet von der Nähe Afrikas. Im Süden Lanzarotes tummeln sich die Badegäste. Der Norden gilt als Domizil für Wanderer.

 

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Urlaubstipps

Beschreibung

Nützliche Informationen

Vorwahl: +34

Fläche: 504.645 km²

Staatsform: Parlamentarische Erbmonarchie

Einwohner: 46.951.532

Zeitzone: UTC + 1 MEZ

                  UTC + 2 MESZ ( März - Oktober)

Essen & Trinken

Die spanische Küche ist vor allem durch eine große Vielzahl unterschiedlichster Gerichte geprägt. Durch den Einfluss der unterschiedlichen regionalen Küchen entstand ein sehr vielfältiger Mix aus Meeresfrüchten, Fisch, Kartoffeln und Gemüse. Die typischen Zutaten sind Fleisch oder Fisch, Olivenöl, Gewürze, Kräuter und Knoblauch.

Die wohl bekanntesten Vorspeisen (Primer Plato) sind verschiedene Eintopfarten wie Alubias (Bohnenwintopf), Cocido (Kichererbseneintopf) und Lentejas (Linseneintopf).

Zu den beliebtesten Hauptgerichten (Segundo Plato) gehören ein dünn geschnittenes Rinderschnitzel, das den ungewöhnlichen Namen Filete de terana hat, das Gulasch ähnliche Gericht Carne Guisada, ein panierter Seehecht mit dem Namen Merluza a la romana und ein nach spanischen Traditionen gegrilltes Hähnchen (Pollo asado).

Der spanische Nachtisch (Postre) reicht von exotischen Milchreis-Mixen über Dessertcremes mit fester Karamellschicht bis hin zu verschiedenen Sorten Flan. 

Klima

Das spanische Klima lässt sich in 6 heterogene Wetterzonen einteilen.

Im Norden Spaniens und der spanischen Atlantikküste herrscht vor allem das atlantische Klima. Niederschläge gibt es hier vor allem im Winter. Grundsätzlich sind die Winter- und Sommermonate hier eher mild.

Im Zentrum der Iberischen Halbinsel herrscht ozeanisch-kontinentales Klima. Hier gibt es oft sehr kalte Winter mit regelmäßigen Schneefällen im Norden und heiße Sommer.

Im katalonischen Hinterland herrscht kontinentales Mittelmeerklima, das vor allem im Frühling und Herbst Niederschläge mit sich bringt und heiße Sommer und kalte Winter bereithält. Hier betragen die täglichen Temperaturschwankungen nicht selten bis zu 25 °C.

In Katalonien, Andalusien und auf den Balearen herrscht Mittelmeerklima, das im hauptsächlich im Frühling und Herbst Niederschläge mit sich bringt. Im Winter sind die Temperaturen hier eher mild, im Sommer hingegen heiß, teilweise auch heiß-feucht.

Auf den Kanaren findet sich Subtropisches Klima mit milden Temperaturen das ganze Jahr über.

In den spanischen Gebirgen herrscht Gebirgsklima.

Gesundheit Informieren Sie sich hier zu den medizinischen Hinweisen für Spanien: Medizinische Hinweise
Geld

Währung: Euro (€)

1 EUR = 1,49 USD

1 EUR = 133,5 JPY

1 EUR = 0,89 GBP

1 EUR = 1,51 CHF

Kriminalität

Achten Sie besonders in den Touristengegenden auf Taschendiebstahl und Kleinkriminalität.

Zu den Ballungszeiten im Tourismus kommt es vereinzelt zu Überfällen an bestimmten spanischen Autobahnen. Lassen Sie keine "Hilfeleistung" bei vermeintlichen Reifenpannen aufschwatzen und halten Sie möglichst nur auf belebten Raststätten. Sie sollten außerdem sicher gehen, dass bei den zu Hilfe gerufenen Abschleppwagen das Symbol "Autopistas" bzw. das Symbol des von Ihnen angeforderten Hilfedienstes ist. 

Lassen Sie keine Wertgegenstände offen sichtlich im Wagen liegen!

 

Reiseberichte zu Spanien

Auf menorquinischen Spuren – Reisebericht von der bezaubernden spanischen Ferieninsel

Auf der iberischen Halbinsel hatten wir schon einige Male unseren Urlaub verbracht und immer waren wir von der malerisch-reizvollen Landschaft Spaniens angetan, besonders von ihren mal stillen, mal lebhaften Inseln. Unvergesslich war auch die Fahrt einst von Malaga nach Madrid mit dem legendären „Rapido-Talgo, Spaniens schnellster Bahn.

Nach dieser kurzen Einleitung wollen wir zum eigentlichen Reisebericht übergehen, der von unserer letzten Reise nach Menorca handelt, jener von der Masse der Touristen bisher unentdeckten Baleareninsel nördlich Mallorcas.

Wir – das sind meine Wenigkeit, meine sonnenhungrige Frau Isabella und unser 13-jährige Filius Uwe, der sich mit seinem sportgestählten Körper bereits zu einem stattlichen jungen Mann entwickelt – fingen dann sehr früh mit den Reisevorbereitungen an. Auf Menorca stießen wir übers Surfen im Internet und verliebten uns spontan in unsere frischentdeckte Insel. Kaum in der Touristikwelt bekannt und daher nicht so überlaufen wie an manchen Ferienorten, strahlt es eine Ruhe aus, die jeden aufgebauten Stress während des vergangenen Arbeitsjahres binnen kurzem ins Nirwana verschwinden lässt. Trotzdem bietet die Insel zahlreiche Attraktionen und Sehenswürdigkeiten, die Langeweile überhaupt nicht aufkommen lässt.

Wir schmiedeten gleich Pläne, wie wir unseren Aufenthalt auf Menorca gestalten können, sahen uns mehrere Reiseangebote an und entschieden uns dann für den Ort Cala en Bosc in der Region südlich des maurisch geprägten Ciutadellas, welche neben der Hauptstadt Mao zur zweitgrößten Stadt der Insel zählt.
Wir buchten dann auch sehr früh, um etwas an Reisekosten zu sparen, da wir mitten in der Hochsaison anzureisen gedachten. Um unabhängig zu bleiben und individuelle Touren zu unternehmen, reservierten wir auch gleich einen Mietwagen, den wir unmittelbar nach unserer Ankunft am Flughafen in Mao in Empfang nehmen wollten.

An einem sonnigen Tag Anfang August war es dann soweit. Ein Taxi holte uns zum Flughafen Schwechat ab und wir checkten gleich nach der Ankunft an Wiens Airport ein.
Der zweistündige Flug nach Palma auf Mallorca, wo wir zwischenlandeten, verging schnell.
In Palma gelandet, brachte uns kurz darauf ein Bus zum Terminal, in diesem wir dann rasch zum Gate nach Menorca fanden. Einchecken ging dort flugs vonstatten und bald darauf erhoben wir uns wieder in die Lüfte zum kurzen 140 km-Hupfer rüber nach Menorca, der östlichsten der Balearen-Inseln.
20 Minuten später landeten wir am Flughafen Mao. Auf unser Gepäck mussten wir nicht lange warten und konnten an unseren bestellten motorisierten Kuli denken. Beim Mietwagenunternehmen gleich nach der Gepäckausgabe wurde uns ein Seat Ibiza mit Turbodiesel angeboten, den wir nach einigem Zögern auch annahmen. Wir erhielten die Schlüssel ausgehändigt, begaben uns hinaus zum Parkplatz, wo wir nach kurzer Suche unseren fahrbaren Untersatz für die nächsten 10 Tage fanden. Gepäck verstaut und Platz genommen, konnte es nun losgehen. Von Dieselautos hatten wir nie viel gehalten, wurden aber diesmal eines besseren belehrt. Der Wagen war gelinde gesagt eine Wucht! Hatte einen Schub drin, der sich getrost mit dem eines startenden Jets messen konnte.

Wir bogen darauf kurz nach Verlassen des Airports in die Hauptstraße Mao – Ciutadella ein und legten die etwa 50 km zu unserem Urlaubsdomizil in Cala en Bosc innerhalb einer Stunde zurück. Diese Hauptstraße – Menorca verfügt über keine Autobahn – zieht sich als Schrägstrich quer über die ganze Insel und gilt als flüssig-schnelle Verbindung zwischen West und Ost. Auch hier wie im übrigen Spanien dominiert an Kreuzungen der Kreisverkehr, für uns ampelgeplagte Alpenländler ebenso segenreich wie zeitsparend.
Cala en Bosc befindet sich neben dem Cap d´Artrutx auf der südwestlichen Spitze der Insel, wo vom schwarzweiß gestreiften Leuchtturm bis nach Mallorca hinüber zu sehen ist.

Das Grupotel Aldea Cala en Bosc, in dem wir unser Quartier bezogen, war ein großer Komplex von mehreren Gebäuden, die dem Gast eine willkommene Individualität bot.
Nach dem Einchecken begaben wir uns zum zugewiesenen Zimmer, danach trachtend, möglichst gleich den „Reisestaub“ im hoteleigenen Swimmingpool abzuspülen. Wir fanden zwar unser Zimmer auf Anhieb, jedoch keine Eingangstür. Etwas perplex suchten wir eine Weile rum, bis wir merkten, dass die Terrassentüre der Eingang war. Das Schloss daran war uns nicht gleich aufgefallen.
Koffer auspacken, Sachen verstauen und schnellstens in den Pool gehechtet, war zu dieser Nachmittagshitze das einzig Richtige bei unserer völlig verschwitzten Lage.

Als wir uns einigermaßen erholt hatten, erkundigten wir die nähere Umgebung. Der Strand befand sich wenige Meter unterhalb des Hotels und bestand aus sehr feinkörnigem Sand, wie man ihn auf einer Südseeinsel vorfinden würde. Das Meer war herrlich anzusehen, tiefblau schimmernd und so klar, dass man die Schatten der Segelboote und Yachten am Grund deutlich sehen konnte.
Gegen 19 Uhr begaben wir uns zum Abendessen im Hauptgebäude. Zwar waren wir an Kulinarischem schon einiges gewöhnt, aber was uns da alles zur Selbstbedienung aufgetischt wurde, könnte Gault-Millau-Bände füllen. Neben mediterranen und internationalen Gerichten bogen sich die Tische auch unter menorquinischen Spezialitäten ausgesuchter Art.
Wir genossen fortan die abendlichen Schlemmerreisen bis zum letzten Tag ausgiebig.

 

Der erste Ausflug am nächsten Morgen führte uns nach Ciutadella, der ehemaligen Hauptstadt der Insel. Mit dem Auto war die größte Stadt des Westens von Cala en Bosc bequem in 20 Minuten zu erreichen. Zielstrebig suchten wir im Zentrum einen Parkplatz und fanden dann gleich auf Anhieb einen. Beim Bummel durch die Altstadt filmte ich, während Isabella bevorzugt die historischen Gebäude und winkeligen Gässchen ablichtete. Neben dem Rathaus ging es hinunter zum Hafen mit seinen zahlreichen Fischrestaurants, an denen wir wirklich nicht vorbeigehen konnten. Die Sonne schien unbarmherzig herunter und die Hitze wurde bald nicht mehr auszuhalten. So brachen wir wieder auf und folgten einem Tipp des Reiseführers, der eine Felsenbucht unweit Ciutadellas empfahl. Diese Felsenbucht entpuppte sich als ein Mini-Acapulco ersten Ranges. Uwe war ob dieser traumhaften Aussicht, sich von hohen Klippen ins Meer zu stürzen, sehr begeistert, entledigte sich schnell seiner Kleidung und lief schnurstracks zu den in die hohen Felsen gehauenen Plattformen. Von ganz oben war es ihm aber doch zu bang, so stürzte er sich „todesmutig“ immerhin 3 Meter runter in die Tiefe.

Da wir unsere Knochen für die nächsten Urlaubstage noch brauchten, beschränkten sich Isabella und ich auf das bloße Zusehen am Schauspiel, wie sich andere Urlauber wie Einheimische gegenseitig im Naturfelsenspringen zu überbieten trachten.

Der Tag verlief bei diesen Erlebnissen leider allzu schnell.
Wir verbrachten die folgenden Tage mit Relaxen und Chillen abwechselnd am Hotelpool und am Meer, um in der Sonne so richtig zu grillen, damit wir nach der Rückkehr nicht etwa gefragt werden, ob wir uns vielleicht nach Alaska verirrt hätten.
Das Tauchen im Meer war faszinierend schön, so ein klares Wasser hatten wir selten noch erlebt. Ganz nah am Strand bei den seitlichen Klippenfelsen gab es viele Höhlen unter Wasser, vor und in diesen ganze Schwärme von kleinen bis mittelgroßen Fischen schwerelos glitten.
Eine beachtliche Menge an Film und Fotos war unsere Ausbeute, deren Früchte wir später daheim im Kreise von Freunden und Verwandten genießen würden.

Abends gingen wir oft zum nahen Hafen in Cala en Bosc, wo ausgezeichnet zu shoppen war.
Dort entdeckten wir auch eine Ausflugsmöglichkeit mit dem Schiff die Küste entlang.
Spontan buchten wir für den nächsten Tag. Nicht nur, dass die gemütliche Schifffahrt dann ein reizvolles Erlebnis war, auch zum Baden hatten wir Gelegenheit, indem wir uns vom hohen Deck aus ins Meer stürzten und Unterwasserhöhlen beim Tauchen erkundigten.
Ein amüsantes Erlebnis während der Rückfahrt zum Ausgangspunkt bescherte uns ein graumelierter Herr in gesetzten Jahren, der splitterfasernackt auf seiner Yacht am Steuer stehend knapp an unserem Boot vorbeizischte und die entsetzten Blicke manch älterer Damen jovial grinsend beantwortete.

Der nächste Ausflug führte uns zum Cap de Cavalleria dem nördlichsten Punkt der Insel. Die Aussicht vom Wachtturm über die senkrecht 80 m abfallenden Klippen hinaus aufs Meer war atemberaubend schön. Daneben befanden sich die beiden Strände Platja Cavalleria und Platja del Farragut, deren rötlicher Sand an das australische Outback erinnert.

Wieder legten wir eine Chill- und Grillpause von einigen Tagen an unserem Urlaubsort ein, bevor wir das nächste Erlebnis in Angriff nahmen.
Das weiße Dorf in Binibequer, südlich von Mao mussten wir unbedingt gesehen haben. Alle Häuser in der 1972 erbauten Feriensiedlung „Pueblo de Pescadores“, die im maurisch-mediterranen Stil gehalten wurde, leuchten in so einem strahlenden Weiß, dass es beinahe das Auge blendet.
Wo wir schon mal so weit im Osten waren, nahmen wir uns auch gleich das nächste geplante Ziel Cale en Porter vor, das sich unweit des weißen Dorfes befand. Die Attraktion dieses Ortes bestand aus der Cova d´en Xoroi, eine Bar und Diskothek in einer künstlich angelegten Felshöhle steil über dem Meer. Tagesausflügler können in den Hohlräumen und Terrassen einen Drink genießen und in der Nacht lädt die Disco zu beschwingter Musik unter Sternenhimmel ein.

Unsere Zeit auf Menorca neigte sich danach allmählich dem Ende zu. Wir erstanden noch einige Souvenirs, bevor wir am 10. Tag mittags aus dem Hotel auscheckten und nach Mao zurückfuhren. Da unser Flug zurück nach Wien erst am frühen Abend erfolgte, hatten wir noch Zeit, uns Mao und besonders seinen Hafen, der übrigens der zweitgrößte Naturhafen der Welt ist, anzusehen. Als wir dort ankamen, fuhr gerade eine riesige Fähre in den Hafen rein, wendete inmitten und legte an. Platz genug hatte der Hafen ja, immerhin verfügte er über eine Breite von 900 m und einer Länge von 5 km.
Leider konnten wir nicht noch einige andere Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt bewundern, denn der Abflug rückte immer näher.

Der Weg zum Airport war dann auch nicht weit, nur 10 km vom Zentrum Maos entfernt. Wir gaben den Mietwagen ab, checkten ein und nach einer Stunde Warten hoben wir in den von goldenen, immer schwächer werdenden Sonnenstrahlen überfluteten Himmel Menorcas ab in Richtung Palma und von dort ging es wenig später wieder heim nach Wien.

 

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